Das Bagatel von Verona
Das Bagatel von Verona ist ein Dudelsack, den wir piva nennen und dessen Ursprung uralt ist. Die ersten Zeugnisse, in denen man diesen Namen zurückfindet, sind Manuskripten des 15. Jahrhundert, wo man über den Gebrauch dieses Intruments zur Karnivalszeit spricht.
Unsere Forschung hat nachgewiesen, dass dieses Instrument sicherlich in unseren Tälern und in ganzem zimbrischen Land sehr verbreitet war. Viele ältere Leute erinnern sich näich an die Weihnachtstradition der aus unseren Bergen gekommenen Dudelsackpfeifer. Außerdem gibt es viele ikonographische Quellen wie Fresken und Gemälde in einigen Kirchen unseres Lands, wo graziöse Engelchen, die das Bagatel spielen, abgebildet sind. Auch der Familienname Piva ist noch in Verona stark verbreitet.
Da das Bagatel außer Gebrauch geraten ist und es keinen autochtoneren Spieler mehr gibt, verfügen wir leider über keine ursprüngliche Partituren.
Nach einer unermüdlichen Forschung in Bibliotheken und privaten Sammlungen, haben wir in uralten Maniskripten und Gedichte Bezuuuml;ge auf das Instrument gefunden. Zum Beispiel schreibt Petraca in einem Sonett aus dem Canzoniere "Ihr hört das Laut des Dudelsacks (pive) an" ( Voi ch'ascoltate delle pive il suono ). Das nächste Sonett wurde von Giorgio Sommariva, einem Dichter aus Verona geschrieben und erzählt von einer jungen Bauerin, die ihrer Mutter sagt, sie sei von dem Grafssohn belästgt worden.
- E si disea: Mo feve un poco in sa.
- E mi me ghe mostrava tuta schiva.
- E el me volea casar pur sù la
piva , - lì de drè,..., da la riva d'un fossà







